Trockener Husten durch die Reizung der Atmungsorgane

Mindestens einmal im Jahr werden sowohl Kinder als auch Erwachsene von Husten geplagt. Dieser ist nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seine Umwelt belastend und nervend. Ursache für diese Plage, die meistens in der kalten Jahreszeit auftritt, sind Viren. Die Übertragung erfolgt nicht nur durch Körperkontakt, sondern auch durch die ganz normale Atmung. Hält man sich in einem geschlossenen Raum, mit einer an Husten erkrankten Person auf, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man selber ebenfalls erkrankt.

Der Husten ist allerdings nicht nur ein Anzeichen für eine Erkrankung der Atemwege. Er ist auch ein Schutzreflex des Körpers. Werden z.B. Schmutzpartikel mit der Luft eingeatmet, so stößt der Körper diese über den ausgelösten Hustenreiz automatisch wieder ab. Ein sogenannter Schleimhusten erfüllt diese Schutzfunktion ebenfalls. Bei dem abgestoßenen Schleim, handelt es sich um Sekret aus den Atemwegen. Im menschlichen Körper bewirkt dieser Reflex die Reinigung der Atemwege und dient dem Schutz der Lunge.

Neben der bereits erwähnten Erkältung, können auch Allergien oder das Rauchen für den Husten ursächlich sein. Gerade Raucher sind häufig betroffen. Durch den Tabakgenuss werden die Zellen der Atmungsorgane geschädigt und gereizt. Häufig führt diese jahrelange Schädigung zu dem sogenannten Raucherhusten. Dieser tritt vorrangig morgens auf und ist von einem gelbbräunlichen Sputum begleitet. Bei Allergien wird der Husten durch bestimmte Reizstoffe ausgelöst. Die körpereigene Abwehr reagiert dabei bereits auf Stoffe, die normalerweise für den Körper nicht gesundheitsgefährlich sind. Die Auslöser dafür sind unter anderem Pflanzenpollen oder Tierhaare. Wird ein Kontakt mit dem Allergen vermieden, verschwinden die Symptome meist von selbst.

Treten die Hustenbeschwerden über einen längeren Zeitraum auf, dann ist der Besuch beim Arzt ratsam. Im Gespräch werden die Symptome geschildert. Es ist z.B. wesentlich, ob der Husten von sogenanntem Auswurf begleitet ist. Ein trockener Husten hat diese unangenehme Begleiterscheinung nicht. Auf Grundlage der geschilderten Symptome und durch das Abhören der Atmungsorgane erstellt der Arzt die Diagnose. Abhängig von der Erkrankung werden dann hustenlösende oder hustenstillende Medikamente verschrieben. Der Unterschied liegt in der Wirkungsweise. Hustenstiller wirken beruhigend auf Lunge und Bronchien und unterdrücken den Hustenreiz. Hustenlöser werden bei einer schleimlösenden Behandlung eingesetzt. Diese Medikamente verursachen eine Verdünnung und Lösung des Sekretes, das die Atmungsorgane bei ihrer Funktion behindert. So kann leichter und schmerzfreier abgehustet werden. Zur Unterstützung der Behandlung können auch bewährte Hausmittel eingesetzt werden. Eine Dampfinhalation bewirkt eine Schmerzlinderung der gereizten Atemwege. Das Wirkprinzip ist simpel. Durch die Feuchtigkeit des Dampfes werden die Sekrete gelöst. Wichtig bei einer Hustenerkrankung ist, dass viel getrunken wird.

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